X:enius


Caro & Gunnar Dörthe & Pierre

X:enius-Online in neuem Gewand

11.05.2012 | von admin

Ab 11.5.12 präsentiert sich X:enius neu im Web.
Statt den Blog-Einträgen der Moderatorinnen und Moderatoren finden Sie nun die ‘Tipps der Woche’: Ausschnitte aktueller Sendungen bringen Ihnen in wenigen Minuten ein Thema näher und bei Interesse können Sie durch einen Klick auf den arte+7-Link die komplette Sendung sehen.

Schauen Sie mal rein!

 

Neue Kleider, alte Technik

23.04.2012 | von caro

Mal wieder haben wir verstanden, dass Kleider Leute machen. Und für diese neuen Kleider lernen die Studenten in Brüssel an der Académie des Beaux Arts, Abteilung Textildesign, neue Stoffe zu entwerfen mit Hilfe alter Handarbeitstechniken, die ohne die teure Haute Couture Kundschaft ausgestorben wären. Ein Hoch also auf die Haute Couture. Jean Paul Gaultier hat sich letztes Semester aus hunderten von Stoffproben 5 ausgesucht für seine neue Kollektion. Wunderbare Stücke wie wir finden.

Und verdammt viel Arbeit am Webstuhl. Wie viel Arbeit, das verstehe ich nach 30 Minuten Probeweben.
Schon eine kleine Variante des gewohnten Trotts kann erstaunliche Effekte generieren, sagt Mme Marichal, Leiterin des Atelier Textildesign an der Akademie der Schönen Künste in Brüssel zu Gunnar und wir beschließen unsere Jacken zu tauschen. Gunnar sieht jetzt aus wie der kleine Lord in meiner 70er-Jahre-Samtmantel-Replik und ich dafür wie ein wattierter Quader mit Teflonbeschichtung. Ergibt aber zusammen mit den Gipsy-Kings im Foyer der Académie eine bizarre Anmutung. Wir danken Mme Marichal für diesen Aha-Moment.

Veganer Döner in Berlin

16.04.2012 | von caro

Attila Hildmann war mal ein schwerer Junge. Mit 19 Jahren stand er wegen massiven Döner-, Fritten- und Snickers-Abususes kurz vor der Diabetes. Dann starb auch noch sein Papa an einem Herzinfarkt und Attila beschloss sein Leben zu ändern.

Ein Freund erzählte ihm, dass das Leben als Vegetarier nichts mit vegetieren zu tun hat. Und Attila wurde von heut auf morgen Veggie. Dann sogar Veganer. heißt: Nichts Tierisches kommt mehr auf den Teller. Nicht mal Honig. 20 Kilo hat er durch die Nahrungsumstellung abgenommen. Und dank der Entdeckung des Aktivsports noch mal 15. Jetzt pfeifen ihm die Mädels hinterher.

Seine neue Herausforderung: Alle seine favorisierten Snacks aus der regulären Essenswelt vegan nachbauen – mit Sojasahne, Mandelmus und Fleischersatz. Heute hat er sein viertes Kochbuch auf dem Markt und gibt in der Kochschule von Berlin vegane Kochkurse. Für Gunnar und mich hat er monströs aufgetischt: Spaghetti Carbonara, Lupinengeschnetzeltes und Seitan-Döner.

Hardcore-Vaganer finden es nicht lustig, dass er Fleischgerichte imitiert, aber warum eigentlich nicht?

Das alte Köln

13.04.2012 | von caro

Die heilige Stadt Köln kann einem zu Herzen gehen. Denn sie gilt nicht unbedingt als eine der Schönsten Deutschlands. Sie muss das Schicksal einer verfallenen Schönheit erdulden. Nur, dass die Furchen und Falten so tief sind, dass man oberflächlich nicht einmal mehr erahnen kann, wie schön Köln als junges Ding einmal war. Dafür muss man tief graben. Unter die Falten runter. Und dann kurz links und dann wieder rechts und noch ein Stück runter, aber dann: Ahhs und Oohs allerorten. Die wahre Schönheit Kölns wird sich dem Besucher offenbaren wie … eine reife Avocado. Oder Passionsfrucht.

Apropos Passion: Ein passionierter Buddler ist Dr. Sven Schütte, Leiter der Ausgrabungen in der Archäologischen Zone rund ums Rathaus. Die ist 10.000 Quadratmeter groß. Dr. Schütte hat das unfassbare Archäologenglück in mehreren Zeitaltern parallel graben zu können. Unter dem Rathaus liegt zum Beispiel das alte römische Statthalterpalais, das vor Jahrhunderten von einem schweren Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht wurde. Man kann es besuchen wie man normalerweise in die Tiefgarage fährt: mit einem Lift. Nur dann eben nicht: Wo ist der Volvo/Renault/BMW/Moped?, sondern eben: Wahnsinn, diese Ruine! Auf dem Foto sehen Sie Gunnar, Caro und Herrn Dr. Schütte bei einer Erdbebensimulation.

Außerdem buddelt Herr Dr. Schütte derzeit eine mittelalterliche Synagoge aus. Gleich neben dem Rathaus. Mit einer archäologischen Sensation dazwischen: einer jahrhundertealten öffentlichen Toilette, die alle paar Jahrzehnte von einem Henker nachts geleert wurde und zwar so, dass das Kaka nicht den heiligen Synagogenhof entweihen konnte. Es gab einen zugemauerten Seitenausgang zum Stink, darüber steht auf Hebräisch “Hier ist das Fenster aus dem man die Scheiße wirft”. Wirklich Scheiße. Dieser Sensationsfund hat es bis in die “HA’ARETZ” nach Israel geschafft. Und wir haben uns mit Herrn Schütte darüber gefreut, wie friedlich und wunderbar normale Juden und Christen im alten Köln zusammengelebt haben. Wahre Schönheit.

300 mal X:enius!

24.03.2012 | von Dörthe

Auf einem Boot vor der Insel La Gomera, wir drehen eine Sendung über Wale.
Als die Klappe geschlagen wurde, dachten wir für einen Moment, Wind und Wasser hätten unsere Augen getrübt: “Sendung 300″ stand da. Pierre und ich (und unsere Protagonisten, die Wale) haben also an diesem Tag unsere dreihundertste Xenius- Folge gedreht! Tadaa!

Das haben wir allen zu verdanken, die schon so lange und immer noch gern Xenius einschalten – also Euch und Ihnen, liebe Zuschauer. Deshalb machen wir auch Euch und Ihnen ein kleines Geschenk. Pierre und ich lassen mal die Hosen runter. Also – gewissermaßen. Wir offenbaren Ihnen unsere schönsten Versprecher. Alles misslungene Einstellungen aus unseren Drehreisen der letzten Jahre, vom Krebszentrum in Cambridge bis zum Regenwald in Französisch Guayana.

Viel Spaß!

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Nasenbären

23.03.2012 | von caro

Manchmal würftelt das Schicksal Menschen zusammen und sie müssen dann wegen irgendwas viel Zeit miteinander verbringen. Das nennt man dann mitunter Schicksalsgemeinschaft.

Unser Schicksal heißt X:enius und es macht Spaß. Da haben wir Glück gehabt. Es macht vor allem Spaß, weil die Menschen, die diese Schicksalsgemeinschaft teilen, großartig sind. Sie haben Humor. Sie sehen gut aus. Und wenn einer Geburtstag hat, dann ziehen alle Nasen an. Vielleicht damit wir aussehen, als ob wir verwandt seien. We are family.

Happy Birthday, Anne. Du kannst alles tragen. Auch einen Koffer zum Bahnhof. Und die Verantwortung für einen tollen Drehtag im Regenwaldhaus in Zürich. Nachbericht folgt.

 

 

 


Der Qualm der Architekten

20.03.2012 | von caro

Paris, Paris – Gunnar hat ja neulich schon von unserem feuchtfröhlichen Dreh zum Thema “Vorurteile” berichtet. Tatsächlich haben wir auch einen schwer interessanten Besuch in der Architekturschule absolviert um dort Menschen zu treffen, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen. Merke: Es gibt auch rauchende Architekten und die l’Ecole de l’Architecture stellt den Architekten, die gerne ex-rauchende Architekten werden wollen, eine Rauchentwöhnerin zur Seite. Die trifft sich mit ihnen, man redet darüber, sie empfiehlt Nikotinpflaster und gibt viele Tipps, wie man auch in Stresssituationen es schafft, NICHT zur Zigarettenschachtel zu greifen.

Die drei Architekten – teils nikotinbepflastert, teils erfolgreich rauchfrei – haben Gunnar und mir die Gründe verraten, warum sie schon so oft angefangen haben anfzuhören und dann aufgehört haben mit dem Anfang und … ach sie wissen schon. Liebeskummer, Scheidungen, Geselligkeiten vor Bars und Diskotheken und Jobärger scheinen DIE Anlässe zu sein, wieder zu rauchen.

Ansonsten spricht eigentlich gar nichts dafür. Der Husten am Morgen ist eklig. Der Husten am Abend ist eklig. Die braunen Dings, wenn man sich die Nase putzt nach einer verrauchten Nacht sind eklig. Und krebserregend ist es auch – für einen selbst und für die Umwelt. Insofern kein Wunder, dass die Raucher vermutlich bald nur noch nachts auf einsamen Feldwegen gefunden werden können. Oder unter dem künstlerisch wertvollen Raucherschirm in einem Hinterhof in Paris-Belleville.

Paris abseits der Klischees

12.03.2012 | von gunnar

Wenn das Wetter nicht wäre. Also … Wetter immer gern, aber doch kein solches. Caro und ich stehen im Pariser Viertel Belleville. Das Thermometer zeigt neun Grad, aber das muss ein Fehler in der Anzeige sein. Es ist einfach grauenhaft kalt. Bonus: Es wird stetig nässer. Regen und Eiswinde also, als wir mit Madame Claude d’Aura zu einer Stadtführung aufbrechen, die keine Stadtführung sein will. Eher ein Stadtteilbesuch unter Freunden.

Madame d’Aura gehört nämlich zu den Paris Greeters, die Fremdlingen wie uns ehrenamtlich ein Paris jenseits der Fixpunkte EiffelturmLouvreNotredame zeigen. Ein Paris, das kein Museum und keine Postkarte ist, sondern eine Stadt, in der Menschen leben und kreativ sind. Und dabei sollen die fröstelnden Gäste auch sehen, dass Pariser keine mürrisch-snobistisch-arrogant-oberflächlichen Hauptstädter sind. Und dass Banlieue nicht automatisch bedeutet, dass einem das Auto unter dem Hintern angezündet wird. So die gängigen Vorurteile. Und Vorurteile sind das Thema dieser Sendung. Sie erleichtern den Weg durch eine komplexe Welt. Aber sie sind selten richtig…

Acht Stunden später stehen wir im Vorort Les Lilas in eine Bushaltestelle gepfercht (weil es tatsächlich noch mehr regnet) und klappern vor Kälte wie knochige Spukgespenster. Der Inspektor aus der Polizeistation gegenüber schlendert zu uns herüber, zeigt lässig seine Polizeimarke und fragt, was der verfrorene Haufen mit Kamera in seinem Revier treibt. Madame d’Aura, ohnehin den ganzen Tag ein zauberhafter Botschafter ihrer Heimatstadt, fasst mit flammender Rede zusammen, wo sie uns heute überall herumgeführt hat, und wie viele Vorurteile dieses schockgefrostete deutsche Fernsehteam dadurch über Bord werfen musste. Sie hat vollkommen recht. Der Inspektor trollt sich zufrieden. Und Madame d’Aura hat sich auf dem Streifzug mit uns hoffentlich nicht erkältet.

 

Napfschnecken in der Römerin

05.03.2012 | von Dörthe

“Wir hätten gern zwei Cocktails, einmal ohne Alkohol und einmal ohne Rahm.”
“Rahm?”
“Ja, Rahm.”
“Also einmal Cocktail ohne Alkohol und einmal ohne…”
“Rahm. Kein Rahm, hören Sie? Ich habe eine Laktose- Allergie.”

Ich könnte ewig so weitermachen, aber ich erspare Ihnen den Rest.
So ein Dialog ist an sich nichts Besonderes, wenn man sich in einer Bar in Wien oder Süddeutschland aufhält, oder wo auch immer man “Rahm” sagt, wenn man “Sahne” meint.
Dieser Dialog hatte sich aber in irgend einer Kleinstadt irgendwo auf Teneriffa abgespielt – auf einer Insel, auf der, zumindest offiziell, immer noch Spanisch die Amtssprache ist.
Der Kellner, der diese Bestellung entgegen nahm, war folgerichtig ein Spanier.

In einem Rentnerparadies wie Teneriffa darf man bei älteren Zeitgenossen es mit Milde betrachten, wenn sie ohne Vorwarnung die Einheimischen mit Fragen auf deutsch behelligen.
Das Paar aber, das diese Bestellung abgab, entsprang der Generation, in der bereits Englisch als Weltsprache in der Schule eingeführt wurde.
Man kann auch davon ausgehen, dass da, wo dieses junge Paar herkam, es Spanisch-Übersetzungsbücher zu kaufen gibt, in handlicher Urlaubsgröße.

Die Deutschen haben es sich auf den kanarischen Inseln sehr gemütlich gemacht.
Aber nicht nur sie.
Als ich mich gerade für meine Landsmenschen fremdschämen wollte, echauffierte sich Pierre neben mir über die Reisegruppe aus Frankreich, die gerade mit ähnlichem Selbstbewusstsein auf französisch um den Weg gefragt hatte.

Und im Süden Teneriffas kann man sein Pint auf englisch, irisch und schottisch bestellen.

Einmal “Napfschnecken in der Römerin” und “Zurück zum Alten”, bitte.

Nicht die Deutschen passen sich den Bedingungen in Spanien an, sondern umgekehrt.

Immerhin: Der Tourismus auf den Kanaren ist immer noch unaufdringlich im Vergleich zu Mallorca. Woran man das erkennt? Schauen Sie auf diese Speisekarte:

Anders als auf Mallorca, hat man hier immerhin noch ins Spanische übersetzt.

Ist es sehr deutsch, wenn man hypersensibel darauf achtet, als Deutscher im Ausland nicht wie ein Kolonialherr aufzutreten?

Und was sagen die Einwohner der Kanarischen Inseln? (Ich meine die spanische Quasi-Minderheit, die hier schon gewohnt hat, bevor die Touristen und die Auswanderer kamen.)
“Cabeza Quadrata”, sagen sie. Über die Deutschen. Ansonsten nehmen sie die Sache mit Humor und Gelassenheit.

Schließlich haben die Menschen aus allen möglichen Ländern, die sich die Kanaren zum Urlaubs-Domizil und zur Wahlheimat gemacht haben, auch einen positiven Einfluss.
Abgesehen von den erheblichen Einnahmen durch den Tourismus – in einem Land mit rund 25 % Arbeitslosenquote.

“Bitte sehr, zweimal Cocktail ohne alles.”
Der Kellner servierte zwei bunt gefüllte Gläser und zwinkerte schelmisch.
Das Paar reagierte nicht. Es hatte wohl nicht verstanden.

So singt man in Köln!

20.02.2012 | von Dörthe

Denn wenn et Trömmelche jeiht, dann stonn mer all parat,
un mer trecken durch de Stadt un jeder hätt jesaat.
Kölle Alaaf, Alaaf, Kölle Alaaf!

Die Karnevalshochburgen sind wahrscheinlich die einzigen Orte in Deutschland, in denen noch regionales Liedgut gepflegt wird. Oder überhaupt ein eigenes Liedgut.

Nehmen wir Köln, die Hauptstadt des deutschen Karnevals. Auf dem einen Photo sieht man mich in karnevalistischer Tarnung. Auf dem anderen Photo sieht man mich zivil, kurz bevor ich eine Veranstaltung in Köln moderiere. Um mich herum steht ein Berg von Kölner Urgestein: “De Bläck Föös”. Diese Band hat gefühlte 3000 Karnevalslieder herausgebracht.

Es gibt noch weitere Karnevalskünstler, wie “De Höhner”, “BAP”, „De Räuber“, und jeder im Rheinland kennt ihre Texte. In der karnevalistischen Liederlandschaft ist das Themenspektrum weitreichend. Es kann um “Pänz, Pänz, Pänz” gehen, was auf Kölsch so viel heißt wie: “Kinder, Kinder, Kinder.” Oder um “Dat Wasser vun Kölle”, das Wasser von Köln, denn “dat is jot”, das ist gut. So einfach ist das. Oder es geht um touristische Sehenswürdigkeiten. Bzw. um die einzige Kölner Sehenswürdigkeit.

In Köln kann man hier durchaus im Singular sprechen: “Wir lassen den Dom in Köln, denn da gehört er hin. Was soll er auch woanders, das hätt’ ja keinen Sinn.”

Man kann sich auch eingehender mit den Vorzügen von korpulenten Frauen auseinandersetzen:

Dicke Mädchen können besser singen , weil ihre Körper einfach besser klingen.
Dicke Mädchen sind die idealen, 
selbst Rubens wollte keine andren malen.
Dicke Mädchen haben schöne Namen, 
heißen Tosca, Rosa, oder Carmen .
Dicke Mädchen machen mich verrückt, dicke Mädchen hat der Himmel geschickt!

Oft werden einzelne Veedel besungen, also einzelne Kölner Stadtteile. Wobei es egal ist, welcher Stadtteil gemeint ist. Hauptsache, man hält dort zusammen.

Wat och passeht,
dat eine is doch klar,
dat schönste wat mer hann,
schon all die Lange Johr,
is unser Veedel,
denn he hällt ma zesamme,
ejaal wat och passet,
in unsrem Veedel.

Gern gesehene Nebenwirkungen der Kölschen Lieder ist das gemeinschaftliche Erklimmen der Holzbänke, um mit dem Nebenmann zu schunkeln. Gut, bierselige Menschen, die sich einhaken und dabei langsam von links nach rechts schaukeln, das kennen wir auch vom Münchner Oktoberfest. In beiden Fällen ist es kein besonders eleganter Anblick. Aber in Deutschland ist dies vielleicht die größtmögliche Bekundung von herzlicher Zuneigung im öffentlichen Raum.

Drink doch ene met,
stell dich nit esu ann,
du stehs he die janze Zick erüm.
Hässt du och kei Jeld,
dat is janz ejal,
drink doch met unn kümmer disch net drümm.

Ich beneide Köln um seine Lieder. Wenn der Ort, an dem man aufgewachsen ist, eine Melodie hat, die jeder kennt, dann ist das ein sehr identitätsstiftendes Element.

Da simmer dabei ! Dat is prima! VIVA COLONIA!
Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust
Wir glauben an den lieben Gott und ham auch immer Durst.

Eines haben all diese Musikstücke gemeinsam: Jedes Karnevalslied ist ein Liebeslied an Köln. Was besonders anrührt, wenn man bedenkt, wie hässlich diese Stadt eigentlich ist.

Du hast den Krieg fast mit dem Leben bezahlt, doch sie haben dich wieder aufgestellt.
Hey Köln, Du meine Stadt am Ring, da, wo ich großgeworden bin,
Du bist eine Stadt mit Herz und Seel’,
hey Köln, Du bist ein Gefühl.


Alle Rechte vorbehalten ©2010 ARTE G.E.I.E.
ZDFARD

 

highslide for wordpress